Guerilla-Gardening.

Wie jetzt? Kleinkrieg-Gärtnern? Weil Tomaten nicht mit Gurken können? Oder sind damit möglicherweise Schrebergärtner vs. Hundebesitzer gemeint?

Nichts von alledem. Mit Spaten, Muttererde und Setzlingen „bewaffnet“ suchen sich Guerilla-Gärtner triste, graue Orte in ihrer Stadt, um diese (zugegebenermaßen unerlaubt und als Sachbeschädigung zu ahnden) zu begrünen. Eine etwas unauffälligere Methode als stundenlanges Spatenschwingen sind die sogenannten „Samenbomben“. Aus einer Mischung aus Kompost, Lehm und Samen werden kleine Kugeln geformt, die dann unauffällig an hässlichen Orten „verloren“ werden. Rebellion!

Ich hatte auch drei dieser Kügelchen. Aber mir waren sie zugegebernermaßen zu schade, um sie da zu verlieren, wo sie kaum jemand zu schätzen weiß – also habe ich sie auf der Terrasse in einen großen Kübel gesetzt, um sie beobachten zu können. Das war vor knapp einer Woche. Heute gucken schon die ersten Mini-Blümchen raus und ich bin echt gespannt, was sich da so alles entfaltet. Auf dem Beipackzettel stand „essbare Blütenmischung“ – genau das Richtige für mich :)