Das erste Mal.

Heute war mein erstes Mal und das gleich zweimal: Ich habe das erste Mal in diesem Jahr im Garten gearbeitet (endlich!) und ich habe das erste Mal in meinem Leben Gurken eingelegt, um sie zu fermentieren.

Jetzt heißt es, doppelt geduldig zu sein: bis zum nächsten Wochenende, wenn ich wieder Zeit für meinen Garten habe und bis in zwei Wochen, wenn ich meine dann hoffentlich fertig fermentierten und nicht verschimmelten Gurken probieren kann.

Fermentieren? Was ist das und was kann das? Kurz: durch die Fermentation wird Gemüse im Rohzustand haltbar gemacht und die entstehenden Pro- und Präbiotika unterstützen unsere Darmflora besser als jedes Nahrungsergänzungsmittel. Neugierig geworden? Dann lest euch auf wildefermente.de schlau!

Ach, und ihr möchtet bestimmt noch wissen, wie ich meine

„Pro-Prä-Gurken“

gemacht habe:

  • Einlegegurken
  • rote Zwiebel
  • Senfkörner
  • frischer Dill
  • Lorbeer
  • Pfefferkörner
  • Piment

Alle Zutaten (Mengen nach Gusto) in ein Bügelglas geben und mit 4%iger Salzlösung bedecken. Das Glas sollte bis zur „Schulter“ gefüllt sein. Ist weniger drin, ist die sog. Gärkammer zu groß, ist mehr drin, kann sich über dem Ferment nicht genügend schützendes CO2 bilden und Schimmelpilz und Konsorten erhalten Einzug.

Jetzt heißt es warten: die ersten zwei Tage bei Raumtemperatur, danach für weitere 11-13 Tage bei 15-18°C (immer abgedunkelt) stehen lassen.

Natürlich werde ich berichten, wie sich meine Gurken entwickelt haben! :-)