Regenmosh.

Es regnet jede Menge Schimpfwörter zu diesem Schiedwedder. „Es gießt wie aus Kübeln“ und „bei dem Wetter schickt man keinen Hund vor die Türe“ (meinen erst Recht nicht), und die Franzosen nehmen da gar kein Blatt vor den Mund: „Il pleut comme vache qui pisse.“ – frei nach Schnauze: „Es gießt, als wenn Kühe pissen.“ Nette Vorstellung, oder? ;-)
Ich komme ja nicht von ungefähr zu diesem Thema. Es ist Wochenende und ich hocke drinnen, kann nichts im Garten machen. Natürlich freue ich mich für meinen Garten, dass es so schön regnet und auch für meine Wasserkostenabrechnung. Aber mal ganz ehrlich: Muss das echt am Wochenende sein? Montag bis Freitag hätte der Regen 5 Tage, um sich auszutoben. Aber ich wette mit euch, Montag scheint die Sonne. Nicht, dass die Pflanzen das nicht nötig hätten nach dem vielen Regen – die wachsen dann bestimmt wunderbar. Aber die haben auch keine 40-Stunden-Woche.

Da sich meine Lust, mich länger aus Bett oder Sofa zu erheben, erheblich iin Grenzen hält, darf Männe heute kochen:

Regenwetter-Bacon mit Sturmböen-Spiegelei

Für 2 Personen:

  • 6 Bio-Eier
  • 200g Bio-Bacon

Und für den Frische-Kick (ich geb’s zu, den Salat hab‘ ich gemacht, sonst hätte es ihn nicht gegeben):

  • 5 Tomaten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Bio-Feta
  • Olivenöl
  • weißer Balsamico-Essig
  • Salz & Pfeffer

Erst den Bacon sehr knusprig anbraten, dann im ausgelassenen Fett die Spiegeleier braten. Fragt mich nicht, was mein Freund anders macht als ich, aber bei Bacon & Ei muss definitiv ER an den Herd, das schmeckt 1000 mal besser!

Tomaten und Feta grob würfeln, Frühlingszwieben in Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten alles abschmecken.

P.S.: Wie heißt es so schön? „Leben heißt nicht, zu warten, bis der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen.“ – ich bin dann mal im Regen moshen! (Ich und tanzen. Ihr kennt mich.)

:)