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Erklärungsnotstandsblogeintrag.

So schnell kann’s also gehen. Kaum hat man ein 100jähriges Haus gekauft, sind sieben Monate seit meinem letzten Lebenszeichen vergangen O.o Meine vorherige Meldung kam ja noch aus meinem Winzgarten. Ihr erinnert euch möglicherweise: 5 x 5 m, eingeklemmt zwischen Mietshäusern. Diesen musste ich schweren Herzens zurückbauen, als ich dort ausgezogen bin. Ich hoffe, dass meine Rosen den Umzug einigermaßen überlebt haben. Der Frühling wird’s zeigen!


Zu dem 100jährigen Haus gehört glücklicherweise ein 600 Quadratmeter großes Grundstück und ich träume schon vom Selbstversorgerdasein, während ich zwischen Schutt und Staub knie, um kurz über den Fußleisten mit Pattex angeklebte Tapeten quadratmillimeterweise von den Wänden zu kratzen. Ich werde einen Apfel- und einen Pflaumenbaum plfanzen, ein Kartoffelfeld anlegen, ein richtiges Gewächshaus bauen, einen Regenwassertank haben und eine wunderbare Aussicht von der Terrasse (die auch noch gebaut werden muss). Bis es allerdings soweit ist, heißt es: Staub fressen – Mund ausspülen – was Richtiges kochen. Alles, was schnell geht, ist da willkommen, zum Beispiel:

Der allerleckerste Backofenblumenkohl

Man nehme (für zwei sehr hungrige Personen):

  • 900 g bio TK Blumenkohl
  • 125 g Butter
  • optional: 125 g bio Mayonnaise
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Salz

Blumenkohl in eine Auflaufform geben, Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Währenddessen den Knoblauch schälen und grob würfeln und die Zitrone auspressen. Alle Zutaten (bis auf den Brokkoli) in einen starken Mixer füllen und gut durchmixen. (Ich denke, die Mayonnaise braucht man nicht, aber meine musste weg :-) ) Die Sauce über dem Blumenkohl verteilen und diesen so lange im Backofen garen, bis er obendrauf knusprig braun wird. Auf dem Teller nach Belieben mit Salz würzen.

Dazu passen hervorragend Bio-Nürnberger und für Menschen, die Kohlenhydrate nicht aus ihrer Ernährung verbannt haben, auch Kartoffeln.

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